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	<title>Joseph Otto Plassmann - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Keeano am 11. Februar 2024 um 11:58 Uhr</title>
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		<title>Keeano am 11. Februar 2024 um 11:37 Uhr</title>
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		<title>Zenodotos: Kategorie geändert</title>
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		<author><name>Zenodotos</name></author>
		
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		<title>Zenodotos: katsort</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;katsort&lt;/p&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Joseph Otto Plassmann war der Sohn des &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Arnsberger Oberlehrers &lt;/del&gt;und späteren &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;ordentlicher &lt;/del&gt;Honorar-Professors für Astronomie [[Joseph Plassmann]]. Die von ihm selbst zu verschiedenen Anlässen gefertigten Lebensläufe weisen erhebliche Differenzen auf. Als gesichert kann angenommen werden, dass er von 1901 bis 1905 die katholische Volksschule in &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Münster (Westfalen)|&lt;/del&gt;Münster&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;besuchte und ab 1905 das [[Gymnasium Paulinum]]&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, &lt;/del&gt;ebenfalls Münster. Nach dem Abitur nahm er an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;in Münster das &lt;/del&gt;„''Studium der germanischen, anglistischen und romanischen Philologie''“ auf und befasste sich daneben auch mit der Altertums- und Volkskunde.&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Plassmann: Weltanschaulicher und politischer Lebenslauf, 11.02.1937 (Quelle: Personalakte Plassmann, Bundesarchiv (BA) und Berlin Document Center (BDC), 702 + 819 K, + NS 21)&lt;/del&gt;.&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Joseph Otto Plassmann war der Sohn des &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Münsteraner Gymnasiallehrers &lt;/ins&gt;und späteren &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;ordentlichen &lt;/ins&gt;Honorar-Professors für Astronomie [[Joseph Plassmann]]. Die von ihm selbst zu verschiedenen Anlässen gefertigten Lebensläufe weisen erhebliche Differenzen auf. Als gesichert kann angenommen werden, dass er von 1901 bis 1905 die katholische Volksschule in Münster besuchte und ab 1905 das [[Gymnasium Paulinum]] ebenfalls Münster. Nach dem Abitur nahm er an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/ins&gt;„''Studium der germanischen, anglistischen und romanischen Philologie''“ auf und befasste sich daneben auch mit der Altertums- und Volkskunde &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[Anm&lt;/ins&gt;. &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;1]&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Jahr 1944 gab Plassmann an, vom 1. September 1914 bis zum 6. November 1916 im Infanterie-Regiment 13 gedient zu haben. Bis zum 15. Februar 1915 sei er als Frontkämpfer eingesetzt gewesen. Sein letzter Dienstgrad war der eines Gefreiten. An Orden und Ehrenzeichen habe er erhalten: &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Eisernes &lt;/del&gt;Kreuz&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;II. Klasse (1914), &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Verwundetenabzeichen&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Kriegsverdienstkreuz&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;II. Klasse und das &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Ehrenkreuz für Frontkämpfer&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]&lt;/del&gt;].&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;ebenda&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Jahr 1944 gab Plassmann an, vom 1. September 1914 bis zum 6. November 1916 im Infanterie-Regiment 13 gedient zu haben. Bis zum 15. Februar 1915 sei er als Frontkämpfer eingesetzt gewesen. Sein letzter Dienstgrad war der eines Gefreiten. An Orden und Ehrenzeichen habe er erhalten: &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;das Eiserne &lt;/ins&gt;Kreuz II. Klasse (1914), &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;das &lt;/ins&gt;Verwundetenabzeichen, &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;das &lt;/ins&gt;Kriegsverdienstkreuz II. Klasse und das Ehrenkreuz für Frontkämpfer &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[Anm. 2&lt;/ins&gt;].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einem Lebenslauf, datiert 18. September 1943, und beim &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;vorgelegt, gab er an, im Winter 1914/15 in &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Russland&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;an Kopf und Lunge schwer verwundet worden zu sein. Nach seiner Genesung habe er sein Studium in Münster fortgesetzt.&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lebenslauf Plassmann, 18&lt;/del&gt;.&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;9.1943, BA BDC REM, Personalakte Plassmann Bl. 5358-60 K.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/del&gt;An anderer Stelle wiederum gab Plassmann an, er habe sich zur Deutschen Zivilverwaltung nach &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Brüssel&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;im besetzten &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Belgien&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;gemeldet, wo er im Heeresgefolge bis November 1918 als Hilfsreferent flämische Volkspolitik, Sprachenfragen und Schulfragen bearbeitete und unter anderem die Kommission zur Festsetzung der Sprachgrenze in Brabant leitete. Zu dieser Zeit lernte er &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Herman Wirth&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;kennen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In einem Lebenslauf, datiert 18. September 1943, und beim Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung vorgelegt, gab er an, im Winter 1914/15 in Russland an Kopf und Lunge schwer verwundet worden zu sein. Nach seiner Genesung habe er sein Studium in Münster fortgesetzt &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[Anm&lt;/ins&gt;. &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;3]&lt;/ins&gt;. An anderer Stelle wiederum gab Plassmann an, er habe sich zur Deutschen Zivilverwaltung nach Brüssel im besetzten Belgien gemeldet, wo er im Heeresgefolge bis November 1918 als Hilfsreferent flämische Volkspolitik, Sprachenfragen und Schulfragen bearbeitete und unter anderem die Kommission zur Festsetzung der Sprachgrenze in Brabant leitete. Zu dieser Zeit lernte er Herman Wirth kennen&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, einen überwiegend in Deutschland wirkenden niederländischen Geisteswissenschaftler und wichtigen nationalsozialistischen Funktionär im &amp;quot;Ahnenerbe&amp;quot;&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von 1919 bis 1921 war Plassmann Zugführer der &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Einwohnerwehr&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;in Münster. Ab 1920 verfasste Plassmann zahlreiche Aufsätze und Bücher &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Völkische Bewegung|&lt;/del&gt;völkischen&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, volkstümlichen und germanenkundlichen Inhalts. Ende 1920 legte er die Staatsprüfung für das Höhere Lehramt (Deutsch, Englisch und Französisch) ab und 1921 promovierte er mit der Vorlage einer Dissertation über Die Werke der Zuster Hadewych, („eines der ältesten niederländischen Literaturdenkmäler und ein frühes Zeugnis der germanischen Mystik“) zum &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Dr&lt;/del&gt;. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;phil&lt;/del&gt;.&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Personalakte, ebenda&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von 1919 bis 1921 war Plassmann Zugführer der Einwohnerwehr in Münster. Ab 1920 verfasste Plassmann zahlreiche Aufsätze und Bücher völkischen, volkstümlichen und germanenkundlichen Inhalts. Ende 1920 legte er die Staatsprüfung für das Höhere Lehramt (Deutsch, Englisch und Französisch) ab und 1921 promovierte er mit der Vorlage einer Dissertation über &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;''&lt;/ins&gt;Die Werke der Zuster Hadewych&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;''&lt;/ins&gt;, („eines der ältesten niederländischen Literaturdenkmäler und ein frühes Zeugnis der germanischen Mystik“) zum &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Doktor der Philosophie [Anm&lt;/ins&gt;. &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;4]&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wegen seiner Kriegsverletzungen wurde er sowohl für die von ihm angestrebte Bibliothekslaufbahn, wie auch für den höheren Schuldienst abgelehnt. Danach arbeitete Plassmann als freier Schriftsteller und Privatgelehrter „im Sinne einer Wiederbelebung des germanischen Gedankens“ und übersetzte die „Orphischen Hymnen“ und die „Epistolae obscurorum virorum“. Während seiner Klinikaufenthalte 1924 in &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Davos&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;lernte Plassmann &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wilhelm Gustloff&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] kennen&lt;/del&gt;, den Schweizer Landesgruppenleiter der &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[NSDAP/AO|&lt;/del&gt;Auslandsorganisation der NSDAP&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, kennen. Aus dieser Bekanntschaft entwickelte sich eine Zusammenarbeit, die bis zur Ermordung Gustloffs andauerte. In dieser Zeit lernte er außerdem den Verleger &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Eugen Diederichs&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;kennen und arbeitete mit ihm an der Schriftenreihe „Deutsche Volkheit“, &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;welche &lt;/del&gt;einen Aufriss der deutschen Geschichte und Volkskultur vom volkhaften Gesichtspunkt aus versuchte. Ab 1927 beteiligte er sich auch an den Forschungen von &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wilhelm Teudt&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;. Plassmann wurde Teudts wissenschaftlicher Berater. Allerdings hielt er Teudt für einen Laien und riet ihm, die altgermanischen Sprachen zu lernen, um sich ein eigenes Urteil in wichtigen Dingen erlauben zu können. Teudt war jedoch nicht dazu zu bewegen.&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gedächtnisprotokoll Plassmann vom 19. Mai 1963, IfZ M ZS/A-25/2 Bl&lt;/del&gt;. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;270&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wegen seiner Kriegsverletzungen wurde er sowohl für die von ihm angestrebte Bibliothekslaufbahn, wie auch für den höheren Schuldienst abgelehnt. Danach arbeitete Plassmann als freier Schriftsteller und Privatgelehrter „im Sinne einer Wiederbelebung des germanischen Gedankens“ und übersetzte die „Orphischen Hymnen“ und die „Epistolae obscurorum virorum“. Während seiner Klinikaufenthalte 1924 in Davos lernte Plassmann Wilhelm Gustloff, den Schweizer Landesgruppenleiter der Auslandsorganisation der NSDAP, kennen. Aus dieser Bekanntschaft entwickelte sich eine Zusammenarbeit, die bis zur Ermordung Gustloffs andauerte. In dieser Zeit lernte er außerdem den Verleger Eugen Diederichs kennen und arbeitete mit ihm an der Schriftenreihe „Deutsche Volkheit“, &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;die &lt;/ins&gt;einen Aufriss der deutschen Geschichte und Volkskultur vom &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;quot;&lt;/ins&gt;volkhaften Gesichtspunkt&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;quot; &lt;/ins&gt;aus versuchte. Ab 1927 beteiligte er sich auch an den Forschungen von &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;des völkischen Laienforschers &lt;/ins&gt;Wilhelm Teudt. Plassmann wurde Teudts wissenschaftlicher Berater. Allerdings hielt er Teudt für einen Laien und riet ihm, die altgermanischen Sprachen zu lernen, um sich ein eigenes Urteil in wichtigen Dingen erlauben zu können. Teudt war jedoch nicht dazu zu bewegen &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[Anm&lt;/ins&gt;. &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;5]&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;1929 trat er dem Nationalsozialistischen Kriegsopferverband der NSDAP bei. Von 1936 bis 1943 war er Herausgeber der Zeitschrift „Germanien, Monatshefte für Germanenkunde“, dem Organ der Organisation &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Ahnenerbe&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;. Ab 1933 leitete er die Wanderausstellungen von Herman Wirth. 1936 wurde er auf Vorschlag des SS-Brigadeführers &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Hermann Reischle&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Abteilungsleiter im Rassenamt der &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Schutzstaffel|&lt;/del&gt;SS&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;und wurde damit in den Persönlichen Stab des Reichsführer-SS (&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Heinrich Himmler&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;) aufgenommen. Ende 1937 wurde er Leiter der Lehr- und Forschungsstätte für germanische Kulturwissenschaft und Landschaftskunde des SS-Ahnenerbes.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;1929 trat er dem Nationalsozialistischen Kriegsopferverband der NSDAP bei. Von 1936 bis 1943 war er Herausgeber der Zeitschrift „Germanien, Monatshefte für Germanenkunde“, dem Organ der Organisation &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;quot;&lt;/ins&gt;Ahnenerbe&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;quot;&lt;/ins&gt;. Ab 1933 leitete er die Wanderausstellungen von Herman Wirth. 1936 wurde er auf Vorschlag des SS-Brigadeführers Hermann Reischle Abteilungsleiter im Rassenamt der SS und wurde damit in den Persönlichen Stab des Reichsführer-SS (Heinrich Himmler) aufgenommen. Ende 1937 wurde er Leiter der Lehr- und Forschungsstätte für germanische Kulturwissenschaft und Landschaftskunde des SS-Ahnenerbes.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Nach Beginn des 2. Weltkrieges im Juli 1939 wurde Plaßmann vom „Ahnenerbe“ im Rahmen der &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Umsiedler|&lt;/del&gt;Umsiedlung&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;der &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Südtirol]]er &lt;/del&gt;in &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Bozen&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;eingesetzt. 1940 wurde er als SS-Hauptsturmführer dem Einsatzkommando West unter &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Helmut Knochen&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;zugeteilt. 1943 habilitierte Plassmann sich in Tübingen bei &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Hermann Schneider (Germanist)|&lt;/del&gt;Hermann Schneider&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, 1943 wurde er Dozent an der &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Universität Tübingen&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;für Germanenkunde und Nordische Philologie. Im März 1944 übernahm er eine Lehrstuhlvertretung für germanische Volkskunde an der &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Universität Bonn&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, am 26. Oktober 1944 wurde er dort zum außerordentlichen Professor ernannt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Nach Beginn des 2. Weltkrieges im Juli 1939 wurde Plaßmann vom „Ahnenerbe“ im Rahmen der Umsiedlung der &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Südtiroler &lt;/ins&gt;in Bozen eingesetzt. 1940 wurde er als SS-Hauptsturmführer dem Einsatzkommando West unter Helmut Knochen zugeteilt. 1943 habilitierte Plassmann sich in Tübingen bei &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;dem Germanisten &lt;/ins&gt;Hermann Schneider, 1943 wurde er Dozent an der Universität Tübingen für Germanenkunde und Nordische Philologie. Im März 1944 übernahm er eine Lehrstuhlvertretung für germanische Volkskunde an der Universität Bonn, am 26. Oktober 1944 wurde er dort zum außerordentlichen Professor ernannt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Plassmann wurde 1945 entlassen und 1958 emeritiert. Nach 1945 wies er mehrfach darauf hin, dass er zu keiner Zeit Mitglied in der NSDAP war. Tatsächlich konnte bis heute kein Beleg für eine solche Mitgliedschaft gefunden werden. Darauf weist auch Gerd Simon in seiner Studie hin. Plassmann beschrieb sich selbst als „Widerständler“ und betonte in diesem Zusammenhang wiederholt, dass er im September 1937 wegen einer Zeugenaussage gegen die &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Hitler-Jugend&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;aus der SS entfernt worden &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;war&lt;/del&gt;. 1954 wurde er Vorsitzender des &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Bund &lt;/del&gt;deutscher Kriegsbeschädigter und Kriegshinterbliebener&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;(BDKK).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Plassmann wurde 1945 entlassen und 1958 emeritiert. Nach 1945 wies er mehrfach darauf hin, dass er zu keiner Zeit Mitglied in der NSDAP war. Tatsächlich konnte bis heute kein Beleg für eine solche Mitgliedschaft gefunden werden. Darauf weist auch Gerd Simon in seiner Studie hin. Plassmann beschrieb sich selbst als „Widerständler“ und betonte in diesem Zusammenhang wiederholt, dass er im September 1937 wegen einer Zeugenaussage gegen die Hitler-Jugend aus der SS entfernt worden &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;sei&lt;/ins&gt;. 1954 wurde er Vorsitzender des &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Bundes &lt;/ins&gt;deutscher Kriegsbeschädigter und Kriegshinterbliebener (BDKK).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Deutsche Demokratische Republik|&lt;/del&gt;Deutschen Demokratischen Republik&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;wurden Plassmanns Schriften ''Germanische Kulturgeschichte'' (1935) und ''Ehre ist Zwang genug'' (1942) auf die &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Liste der auszusondernden Literatur&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;gesetzt.&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-p&lt;/del&gt;.&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der Deutschen Demokratischen Republik wurden Plassmanns Schriften ''Germanische Kulturgeschichte'' (1935) und ''Ehre ist Zwang genug'' (1942) auf die &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;quot;&lt;/ins&gt;Liste der auszusondernden Literatur&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;quot; &lt;/ins&gt;gesetzt &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[Anm&lt;/ins&gt;. &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;6]&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;== Werke ==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;== Werke ==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Esther Gajek: ''Joseph Otto Plassmann. Eine akademische Laufbahn im Nationalsozialismus''. In: Kai Detlev Sievers (Hrsg.): ''Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte der Volkskunde im 19. und 20. Jahrhundert''. Wachholtz, Neumünster 1991, ISBN 3-529-02475-9.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Esther Gajek: ''Joseph Otto Plassmann. Eine akademische Laufbahn im Nationalsozialismus''. In: Kai Detlev Sievers (Hrsg.): ''Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte der Volkskunde im 19. und 20. Jahrhundert''. Wachholtz, Neumünster 1991, ISBN 3-529-02475-9.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Ernst Klee&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;: ''Das Personenlexikon zum Dritten Reich''. 2. durchges. Auflage. Fischer, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-10-039309-0.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Ernst Klee: ''Das Personenlexikon zum Dritten Reich''. 2. durchges. Auflage. Fischer, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-10-039309-0.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;references &lt;/del&gt;/&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;gt;&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;* [Anm. 1] : Joseph Otto Plassmann : ''Weltanschaulicher und politischer Lebenslauf'', 11.02.1937 (Quelle: Personalakte Plassmann, Bundesarchiv (BA) und Berlin Document Center (BDC), 702 + 819 K, + NS 21)&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;* [Anm. 2] : ebenda&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;* [Anm. 3] : Lebenslauf Plassmann, 18.9.1943, BA BDC REM, Personalakte Plassmann Bl. 5358-60 K&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;* [Anm. 4] : Personalakte, ebenda &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;* [Anm. 5] : Gedächtnisprotokoll Plassmann vom 19. Mai 1963, IfZ M ZS/A-25/2 Bl. 270&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;* [Anm. 6] : [http://www.polunbi.de/bibliothek&lt;/ins&gt;/&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;1953-nslit-p.html Ministerium für Volksbildung der Deutschen Demokratischen Republik, Liste der auszusondernden Literatur; Dritter Nachtrag, Berlin: VEB Deutscher Zentralverlag, 1953]&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;}}&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Kategorie:Germanist]]&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Zenodotos</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://muensterwiki.de/index.php?title=Joseph_Otto_Plassmann&amp;diff=16031&amp;oldid=prev</id>
		<title>Zenodotos: neu angelegt als Übernahme aus de.wikipedia.org</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://muensterwiki.de/index.php?title=Joseph_Otto_Plassmann&amp;diff=16031&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2009-09-13T17:27:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;neu angelegt als Übernahme aus de.wikipedia.org&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Joseph Otto Plassmann''' (* [[12. Juni]] [[1895]] in [[Warendorf]] in Westfalen; † [[12. Januar]] [[1964]] in [[Celle]]) war ein deutscher [[Germanist]] und [[NS-Propaganda|NS-Propagandist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Joseph Otto Plassmann war der Sohn des Arnsberger Oberlehrers und späteren ordentlicher Honorar-Professors für Astronomie [[Joseph Plassmann]]. Die von ihm selbst zu verschiedenen Anlässen gefertigten Lebensläufe weisen erhebliche Differenzen auf. Als gesichert kann angenommen werden, dass er von 1901 bis 1905 die katholische Volksschule in [[Münster (Westfalen)|Münster]] besuchte und ab 1905 das [[Gymnasium Paulinum]], ebenfalls Münster. Nach dem Abitur nahm er an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] in Münster das „''Studium der germanischen, anglistischen und romanischen Philologie''“ auf und befasste sich daneben auch mit der Altertums- und Volkskunde.&amp;lt;ref&amp;gt;Plassmann: Weltanschaulicher und politischer Lebenslauf, 11.02.1937 (Quelle: Personalakte Plassmann, Bundesarchiv (BA) und Berlin Document Center (BDC), 702 + 819 K, + NS 21).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1944 gab Plassmann an, vom 1. September 1914 bis zum 6. November 1916 im Infanterie-Regiment 13 gedient zu haben. Bis zum 15. Februar 1915 sei er als Frontkämpfer eingesetzt gewesen. Sein letzter Dienstgrad war der eines Gefreiten. An Orden und Ehrenzeichen habe er erhalten: [[Eisernes Kreuz]] II. Klasse (1914), [[Verwundetenabzeichen]], [[Kriegsverdienstkreuz]] II. Klasse und das [[Ehrenkreuz für Frontkämpfer]].&amp;lt;ref&amp;gt;ebenda&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Lebenslauf, datiert 18. September 1943, und beim [[Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung]] vorgelegt, gab er an, im Winter 1914/15 in [[Russland]] an Kopf und Lunge schwer verwundet worden zu sein. Nach seiner Genesung habe er sein Studium in Münster fortgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lebenslauf Plassmann, 18.9.1943, BA BDC REM, Personalakte Plassmann Bl. 5358-60 K.&amp;lt;/ref&amp;gt; An anderer Stelle wiederum gab Plassmann an, er habe sich zur Deutschen Zivilverwaltung nach [[Brüssel]] im besetzten [[Belgien]] gemeldet, wo er im Heeresgefolge bis November 1918 als Hilfsreferent flämische Volkspolitik, Sprachenfragen und Schulfragen bearbeitete und unter anderem die Kommission zur Festsetzung der Sprachgrenze in Brabant leitete. Zu dieser Zeit lernte er [[Herman Wirth]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1921 war Plassmann Zugführer der [[Einwohnerwehr]] in Münster. Ab 1920 verfasste Plassmann zahlreiche Aufsätze und Bücher [[Völkische Bewegung|völkischen]], volkstümlichen und germanenkundlichen Inhalts. Ende 1920 legte er die Staatsprüfung für das Höhere Lehramt (Deutsch, Englisch und Französisch) ab und 1921 promovierte er mit der Vorlage einer Dissertation über Die Werke der Zuster Hadewych, („eines der ältesten niederländischen Literaturdenkmäler und ein frühes Zeugnis der germanischen Mystik“) zum Dr. phil.&amp;lt;ref&amp;gt;Personalakte, ebenda&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Kriegsverletzungen wurde er sowohl für die von ihm angestrebte Bibliothekslaufbahn, wie auch für den höheren Schuldienst abgelehnt. Danach arbeitete Plassmann als freier Schriftsteller und Privatgelehrter „im Sinne einer Wiederbelebung des germanischen Gedankens“ und übersetzte die „Orphischen Hymnen“ und die „Epistolae obscurorum virorum“. Während seiner Klinikaufenthalte 1924 in [[Davos]] lernte Plassmann [[Wilhelm Gustloff]] kennen, den Schweizer Landesgruppenleiter der [[NSDAP/AO|Auslandsorganisation der NSDAP]], kennen. Aus dieser Bekanntschaft entwickelte sich eine Zusammenarbeit, die bis zur Ermordung Gustloffs andauerte. In dieser Zeit lernte er außerdem den Verleger [[Eugen Diederichs]] kennen und arbeitete mit ihm an der Schriftenreihe „Deutsche Volkheit“, welche einen Aufriss der deutschen Geschichte und Volkskultur vom volkhaften Gesichtspunkt aus versuchte. Ab 1927 beteiligte er sich auch an den Forschungen von [[Wilhelm Teudt]]. Plassmann wurde Teudts wissenschaftlicher Berater. Allerdings hielt er Teudt für einen Laien und riet ihm, die altgermanischen Sprachen zu lernen, um sich ein eigenes Urteil in wichtigen Dingen erlauben zu können. Teudt war jedoch nicht dazu zu bewegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gedächtnisprotokoll Plassmann vom 19. Mai 1963, IfZ M ZS/A-25/2 Bl. 270&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 trat er dem Nationalsozialistischen Kriegsopferverband der NSDAP bei. Von 1936 bis 1943 war er Herausgeber der Zeitschrift „Germanien, Monatshefte für Germanenkunde“, dem Organ der Organisation [[Ahnenerbe]]. Ab 1933 leitete er die Wanderausstellungen von Herman Wirth. 1936 wurde er auf Vorschlag des SS-Brigadeführers [[Hermann Reischle]] Abteilungsleiter im Rassenamt der [[Schutzstaffel|SS]] und wurde damit in den Persönlichen Stab des Reichsführer-SS ([[Heinrich Himmler]]) aufgenommen. Ende 1937 wurde er Leiter der Lehr- und Forschungsstätte für germanische Kulturwissenschaft und Landschaftskunde des SS-Ahnenerbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des 2. Weltkrieges im Juli 1939 wurde Plaßmann vom „Ahnenerbe“ im Rahmen der [[Umsiedler|Umsiedlung]] der [[Südtirol]]er in [[Bozen]] eingesetzt. 1940 wurde er als SS-Hauptsturmführer dem Einsatzkommando West unter [[Helmut Knochen]] zugeteilt. 1943 habilitierte Plassmann sich in Tübingen bei [[Hermann Schneider (Germanist)|Hermann Schneider]], 1943 wurde er Dozent an der [[Universität Tübingen]] für Germanenkunde und Nordische Philologie. Im März 1944 übernahm er eine Lehrstuhlvertretung für germanische Volkskunde an der [[Universität Bonn]], am 26. Oktober 1944 wurde er dort zum außerordentlichen Professor ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plassmann wurde 1945 entlassen und 1958 emeritiert. Nach 1945 wies er mehrfach darauf hin, dass er zu keiner Zeit Mitglied in der NSDAP war. Tatsächlich konnte bis heute kein Beleg für eine solche Mitgliedschaft gefunden werden. Darauf weist auch Gerd Simon in seiner Studie hin. Plassmann beschrieb sich selbst als „Widerständler“ und betonte in diesem Zusammenhang wiederholt, dass er im September 1937 wegen einer Zeugenaussage gegen die [[Hitler-Jugend]] aus der SS entfernt worden war. 1954 wurde er Vorsitzender des [[Bund deutscher Kriegsbeschädigter und Kriegshinterbliebener]] (BDKK).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] wurden Plassmanns Schriften ''Germanische Kulturgeschichte'' (1935) und ''Ehre ist Zwang genug'' (1942) auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-p.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Geschichte der Stadt Münster in Westfalen. Von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart (1925)&lt;br /&gt;
* Das Leben des Kaisers Friedrich II. von Hohenstaufen (1927)&lt;br /&gt;
* Das Leben Kaiser Konrads des Zweiten des Saliers (1928)&lt;br /&gt;
* Wikingerfahrten und Normannenreichen (1929)&lt;br /&gt;
* Das Leben Kaiser Ottos des Großen. Nach den Quellen erzählt&lt;br /&gt;
* Der Schmuck im nordischen Volksglauben (1938)&lt;br /&gt;
* Deutschösterreichs germanische Sendung (1939)&lt;br /&gt;
* Deutsches Land kehrt heim. Ostmark und Sudetenland als germanischer Volksboden (1939)&lt;br /&gt;
* Kleine Kostbarkeiten aus Kunst und Geschichte (1940)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Esther Gajek: ''Joseph Otto Plassmann. Eine akademische Laufbahn im Nationalsozialismus''. In: Kai Detlev Sievers (Hrsg.): ''Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte der Volkskunde im 19. und 20. Jahrhundert''. Wachholtz, Neumünster 1991, ISBN 3-529-02475-9.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: ''Das Personenlexikon zum Dritten Reich''. 2. durchges. Auflage. Fischer, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-10-039309-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{PND|11620611X}}&lt;br /&gt;
*[http://homepages.uni-tuebingen.de/gerd.simon/plassmann.pdf Gerd Simon: Joseph Otto Plassmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Plassmann, Joseph Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Plassmann, Joseph Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Plaßmann, Josef Otto&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juni 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Warendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Celle]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color:#565656;font-size:11px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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		<author><name>Zenodotos</name></author>
		
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