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	<title>Johann Hinrich Wichern - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Keeano am 4. Mai 2024 um 06:33 Uhr</title>
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		<author><name>Keeano</name></author>
		
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		<title>Keeano: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Johann Hinrich Wichern''' (*21. April 1808 in {{Wpl|Hamburg}}; †7. April 1881) war ein {{Wpl|Theologe}}, {{Wpl|Sozialpädagoge}} und Gefä…“</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Hinrich Wichern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&lt;a href=&quot;/index.php/21._April&quot; title=&quot;21. April&quot;&gt;21. April&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/index.php/1808&quot; title=&quot;1808&quot;&gt;1808&lt;/a&gt; in {{Wpl|Hamburg}}; †&lt;a href=&quot;/index.php/7._April&quot; title=&quot;7. April&quot;&gt;7. April&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/index.php/1881&quot; title=&quot;1881&quot;&gt;1881&lt;/a&gt;) war ein {{Wpl|Theologe}}, {{Wpl|Sozialpädagoge}} und Gefä…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Johann Hinrich Wichern''' (*[[21. April]] [[1808]] in {{Wpl|Hamburg}}; †[[7. April]] [[1881]]) war ein {{Wpl|Theologe}}, {{Wpl|Sozialpädagoge}} und Gefängnisreformer. Er gründete das „{{Wpl|Rauhes Haus|Rauhe Haus}}“ in Hamburg und gilt als Begründer der „{{Wpl|Innere Mission|Inneren Mission}}“ der „{{Wpl|Evangelische Kirche|evangelischen Kirche}}“, als einer der Väter der deutschen {{Wpl|Rettungshausbewegung}} sowie als Erfinder des {{Wpl|Adventskranz|Adventskranzes}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit, Schule ===&lt;br /&gt;
Johann Hinrich Wichern war das älteste von sieben Kindern einer bürgerlichen, christlichen Familie, die in einfachen Verhältnissen lebte. Sein Vater hatte sich vom {{Wpl|Kärrner|Fuhrmann}} zum vereidigten Übersetzer ({{Wpl|Notar}}) hochgearbeitet. Wichern teilte mit seinem Vater die Liebe zur Musik. Seine Mutter, Caroline Maria Elisabeth geb. Wittstock, stammte ebenfalls aus Hamburg und wird als energisch, praktisch und fromm beschrieben. Johann Hinrich Wichern besuchte eine Privatschule, in der nach der Pädagogik {{Wpl|Johann Heinrich Pestalozzi|Pestalozzis}} unterrichtet wurde. [[1818]] wechselte er auf das {{Wpl|Gelehrtenschule des Johanneums|Johanneum}}, ein bereits lange bestehendes Gymnasium, das im 16. Jahrhundert von {{Wpl|Johannes Bugenhagen}}, dem Mitstreiter {{Wpl|Martin Luther}}s und {{Wpl|Reformator}} Norddeutschlands, gegründet worden war. Als sein Vater [[1823]] starb, musste er sich um den Lebensunterhalt der Familie kümmern, indem er Nachhilfe- und Klavierstunden erteilte. [[1826]] verließ er das Johanneum vor dem Abitur und wurde Erzieher an einer privaten Internatsschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begann ein Tagebuch zu schreiben, in dem er auch einen Anfang seines geistlichen Lebens schildert ([[1824]]). Demnach hatte sein Konfirmandenunterricht ein {{Wpl|Bekehrung}}serlebnis zur Folge: „Der Durchbruch geschah abends, als Gottes Geist mich anfing von neuem zu gebären. Das Licht des Evangelii erleuchtete auch für mich die Wissenschaften&amp;amp;nbsp;… ich habe Fortschritte in jeglichem gemacht.“ Hinzu kam im Jahre [[1826]] eine Begegnung mit {{Wpl|Johannes Claudius}}, dem Sohn des Dichters {{Wpl|Matthias Claudius}}, durch die er zu der Erkenntnis kam, „daß wir einen Gott haben, der uns unaussprechlich liebt und heiligen will“. Nebenbei belegte er Vorlesungen am {{Wpl|Akademisches Gymnasium (Hamburg)|Akademischen Gymnasium}} und holte das Abitur nach. Dort begegnete er als Mitschüler einem seiner späteren Mitstreiter für die Belange der Inneren Mission, {{Wpl|Clemens Theodor Perthes}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium ===&lt;br /&gt;
Ein Stipendium, das von Freunden aus den {{Wpl|Erweckungsbewegung|erwecklichen Kreisen}} Hamburgs finanziert wurde – an vorderster Stelle {{Wpl|Martin Hieronymus Hudtwalcker}} – und eine jährliche Rente durch {{Wpl|Amalie Sieveking}}, ermöglichte Wichern [[1828]] die Aufnahme des {{Wpl|Theologie}}studiums. Zunächst besuchte er die {{Wpl|Universität Göttingen}}, dann wechselte er nach {{Wpl|Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Berliner Zeit zog ihn die Tiefe des {{Wpl|Erweckungstheologie|Erweckungstheologen}} {{Wpl|August Neander}} besonders an. Dieser hatte wie Wichern das Johanneum in Hamburg besucht. Wichern trat in den Mitarbeiterkreis des {{Wpl|Hans Ernst von Kottwitz}} ein, der sich aus einer erweckten, entschiedenen Christusfrömmigkeit heraus um die Armen der Großstadt kümmerte, zum Beispiel in der ''Beschäftigungsanstalt in der Kaserne am Alexanderplatz''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin begegnete er auch dem jüdischen, später katholischen Arzt {{Wpl|Nikolaus Heinrich Julius}}, der eine Arbeit über die Reformen im Gefängniswesen verfasst hatte. Unter den berühmten Predigern Berlins beeindruckte ihn vor allem {{Wpl|Johannes Evangelista Goßner}} wegen der Entschiedenheit seiner Verkündigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1832]] beendete er sein Studium mit dem Theologischen Examen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehrtätigkeit, volksmissionarisches und soziales Engagement ===&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1832]] übernahm Johann Hinrich Wichern eine Stelle als Oberlehrer an der von {{Wpl|Johann Gerhard Oncken}} und dem evangelisch-lutherischen Pfarrer {{Wpl|Johann Wilhelm Rautenberg}} initiierten {{Wpl|Sonntagsschule}} in der {{Wpl|Hl. Dreieinigkeits-Kirche (Hamburg-St. Georg)|Evangelischen Kirchengemeinde St. Georg}}; der {{Wpl|Hamburg-St. Georg|Sankt Georg}} vor den Toren der Stadt Hamburg war ein Elendsquartier: hierhin hatte man im Mittelalter Pestkranke und Aussätzige verbannt, hier stand der Galgen. Wichern trat einem Besuchsverein bei, der die Eltern der Sonntagsschulkinder zu Hause besuchte. Durch diese Arbeit lernte Wichern die schreiende Armut, die Wohnungsnot, die geistige und sittliche Verwahrlosung in Hamburg kennen. Er fertigte Protokolle an, wobei er in Kontenbüchern die familiären und gesundheitlichen Zustände der Kinder vermerkte. Im Hamburger Vorort {{Wpl|Hamburg-Horn|Horn}} gründete er nach einem Jahr eine Anstalt „zur Rettung verwahrloster und schwer erziehbarer Kinder“. Er bezeichnete auch das Lesenlernen als Weg zum Seelenheil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründungsversammlung fand im Saal der {{Wpl|Hamburger Börse|Börsenhalle}} am 12. September [[1833]] statt. Der Hamburger Syndikus {{Wpl|Karl Sieveking}}, ein Verwandter {{Wpl|Amalie Sieveking}}s, hatte ihm eine Kate, „Ruges Haus“, mitsamt Grundstück überlassen. Der Volksmund machte aus „Ruges Haus“ das „{{Wpl|Rauhes Haus|Rauhe Haus}}“. Am 31. Oktober zog Wichern mit seiner Mutter und seiner Schwester in das Rauhe Haus ein. Bis zum 12. November waren 6.500 {{Wpl|Mark Banco|Mark}} zusammengebracht worden. Bereits zum Jahresende [[1833]] hatte Wichern zwölf Jungen in die Hausgemeinschaft aufgenommen. Die Zahl der Jungen wuchs, sodass neue Gebäude errichtet werden mussten. Gemeinsam mit seinem Mentor, dem {{Wpl|Hamburg-Rotherbaum#Pöseldorf|Pöseldorfer}} Schulleiter Johann Ludwig Emanuel Pluns, gab er den „Bergedorfer Boten“ heraus.&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1835]] wurden auch Mädchen aufgenommen. Die Kinder lebten in familienähnlichen Strukturen zusammen, jeweils zehn bis zwölf Kinder mit einem Betreuer, der „Bruder“ genannt wurde. Wichern bildete die Brüder ab [[1839]] in einem „Gehilfeninstitut“ intensiv aus. Wichern wurde einer der Erneuerer des {{Wpl|Diakon#Geschichte des Diakonats|neutestamentlichen Diakonenamts}}, das bereits der Genfer Reformator {{Wpl|Johannes Calvin}} wiederentdeckt, hervorgehoben und als gleichberechtigtes kirchliches Amt neben dem Amt der Pastoren, der Lehrer und Ältesten (Presbyter) in der Praxis der „nach Gottes Wort reformierten Kirche“ eingerichtet hatte. Wichern bezeichnete „Jesus Christus als ersten inneren Missionar“. Die wahre Christologie sei der Weg nach „unten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Wichern ausgebildeten Männer wurden auch Armen- und Volksschullehrer oder Sozialarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichern errichtete zu den vorhandenen Gebäuden später auch Werkstätten, nämlich eine Spinnerei, eine Schuhmacherei und einen landwirtschaftlichen Betrieb, und einen {{Wpl|Betsaal}}. [[1842]] wurde eine Buchdruckerei zur Herstellung der ''Fliegenden Blätter'' eingerichtet, in denen die Anliegen der Inneren Mission verbreitet wurden. Im Rauhen Haus hing auch der {{Wpl|Wichernkranz}}, der erste {{Wpl|Adventskranz}}, als dessen Erfinder Wichern gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste Mitarbeiterin, {{Wpl|Amanda Böhme}} ([[1810]]–[[1888]]), Tochter eines Brandversicherungsdirektors und Nachkomme {{Wpl|Jakob Böhme}}s, wurde [[1835]] seine Frau. Aus der Ehe gingen neun Kinder hervor.&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Amanda Wicherns Eigenständigkeit neben Johann Hinrich und die paarbiographische Seite Wichernscher Organisationsleistung wurde lange nicht beleuchtet; der Blick auf erhalten gebliebenen Briefwechsel&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; wirft statt sonst verbreiteter Randnotizen erst seit neuerer Zeit einen Blick auf sie und andere wohlfahrtsstaatlich und sozialpädagogisch gestaltende Frauen (nicht nur) „an der Seite ihrer Männer“.&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1842]] begegnet in Wicherns Schriften und Briefen immer öfter der Begriff der „Inneren Mission“. Wichern wollte über seine eigene Tätigkeit im Rauhen Haus hinaus „Werke rettender Liebe“ in ganz Deutschland anregen. Er sah in der {{Wpl|Deutsche Revolution [[1848]]/49|Revolution des Jahres [[1848]]}} die Folge des sozialen Elends, des Versagens kirchlicher Verkündigung und Seelsorge. Er grenzte sich aber von Karl Marx’ These, die Umstände (Ausbeuterordnung) allein seien hauptverantwortlich für alles Elend, ab.&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. September [[1848]] hielt Wichern auf dem ersten {{Wpl|Deutscher Evangelischer Kirchentag (1848–1872)|evangelischen Kirchentag 1848}} in {{Wpl|Wittenberg}}, einer Versammlung zur Vereinigung der Landeskirchen, eine programmatische Rede zur Gründung des „Centralausschusses für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche“, der sich am 11. November [[1848]] konstituierte; er ist die Vorläuferorganisation des heutigen {{Wpl|Diakonisches Werk|Diakonischen Werkes}}. In der Folgezeit entstanden in allen Regionen der deutschen evangelischen Kirchen „Vereine für Innere Mission“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls [[1848]] gründete Wichern in Hamburg, inspiriert durch die {{Wpl|Stadtmission}}en in Glasgow und London, die erste deutsche Stadtmission. Was für Wichern im Allgemeinen die „Innere Mission“ war, das nannte er in Hamburg „{{Wpl|Hamburger Stadtmission|Stadtmission}}“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1849]] widmete sich Wichern ausschließlich der Reisetätigkeit zur Förderung der „Inneren Mission“. [[1851]] bekam er von der {{Wpl|Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle}} den Doktor der Theologie verliehen. Bis [[1855]] entstanden in Deutschland über 100 {{Wpl|Rettungshausbewegung|Rettungshäuser}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wichern gehörten Glaube an Gott und {{Wpl|Nächstenliebe}}, Mission und Diakonie, Erneuerung der Kirche und Erneuerung der gesellschaftlichen Verhältnisse, zusammen. Das {{Wpl|Wort Gottes}}, das Evangelium von Jesus Christus, der Ruf zum Glauben waren für ihn Quelle der Kraft und der Rettung der Menschen. Es lag ihm an freier, {{Wpl|volksmission}}arischer Wortverkündigung. Er arbeitete für eine evangelische Kirche, in der im Sinne des biblischen „{{Wpl|Priestertum aller Gläubigen|allgemeinen Priestertums}}“ der Gläubigen aus Hörern des Wortes auch Prediger und Täter des Wortes werden, so dass sich auch die Untätigkeit angesichts des Elends der Armen in tatkräftige Hilfe verwandelt. Das Christentum sollte wieder zur prägenden Kraft in den Familien, Schulen und Betrieben werden. Wichern forderte eine kirchliche Verkündigung, die nicht nur die rechte Lehre (lutherisch oder reformiert) vermittelt, sondern ein Glaubenszeugnis ist. Prediger sollten nicht nur wissenschaftlich ausgebildet, sondern auch „mit Geist und Feuer“ getauft sein. Dazu sollten vermehrt {{Wpl|Prädikant}}en („Laienprediger“) herangebildet und berufen werden. Er dachte auch an den Einsatz von Evangelisten an Orten außerhalb der Kirchengebäude, auf Straßen und Plätzen, in Scheunen und Theatern. Er bemängelte, dass viele fähige Leute in ferne Länder zur „{{Wpl|Heidenmission}}“ gesandt würden, während doch auch in deutschen Landen Missionsarbeit und {{Wpl|Evangelisation}} nötig seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichern übte Kritik an der herrschenden Praxis der {{Wpl|Konfirmation}}: er nannte die „religiöse Verwahrlosung der meisten Elternhäuser“ beim Namen, die Unaufrichtigkeit der Gelübde, das Desinteresse am Eintritt in die Abendmahlsgemeinschaft der christlichen Gemeinde; er sah und sagte, dass die Konfirmation von den meisten Heranwachsenden und ihren Eltern als Abschluss der Kindheit und Übergang zu ungebundenem Erwachsensein betrachtet werde. Er schlug vor, den kirchlichen Unterricht mit abschließender „Einsegnung“ zu erhalten, aber das öffentliche Glaubensbekenntnis und das Gelübde als Voraussetzung der Zulassung zum Heiligen Abendmahl davon zu trennen und solchen vorzubehalten, denen es mit dem christlichen Glauben und Leben ernst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Dienst von Staat und Kirche ===&lt;br /&gt;
Als der preußische König {{Wpl|Friedrich Wilhelm IV.}} in den [[1850]]er Jahren einen neuen Versuch unternahm, das preußische Gefängniswesen im Sinne der {{Wpl|Einzelhaft}} zu reformieren, griff er auf die Hilfe Wicherns zurück. Wichern hatte nicht nur mit dem „Rauhen Haus“ und der „Inneren Mission“ die Aufmerksamkeit des Königs erregt, sondern in seiner Wittenberger Rede auch explizit Probleme des Strafvollzugs thematisiert. Im Auftrag der Regierung besichtigte Wichern [[1852]] und [[1853]] die preußischen Gefängnisse und nahm zwischen [[1854]] und [[1856]] maßgeblichen Einfluss auf die Reorganisation des ''{{Wpl|Zellengefängnis Lehrter Straße|Preußischen Mustergefängnis Moabit}}'', in welchem nun vor allem Brüder des „Rauhen Hauses“ Aufseherdienste versahen. Am 11. Januar [[1857]] trat er als „Vortragender Rat“ mit dem Dezernat für das Armen- und Gefängniswesen im Ministerium des Innern in den preußischen Staatsdienst ein. Im selben Jahr wurde er als {{Wpl|Oberkonsistorialrat}} Mitglied des {{Wpl|Kirche der Altpreußischen Union|altpreußischen}} {{Wpl|Evangelischer Oberkirchenrat (Preußen)|Evangelischen Oberkirchenrates}} {{Wpl|Berlin}}. [[1858]] gründete er das Brüderhaus {{Wpl|Evangelisches Johannesstift Berlin|Johannesstift}} nicht zuletzt zur Ausbildung von Gefangenenaufsehern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die Beschäftigung der „Brüder-Aufseher“ führte indes bald zu massiven öffentlichen Angriffen. Hierbei wurden vor allem die Vermengung staatlicher und religiöser Aufgaben und Loyalitäten kritisiert. Im Februar [[1861]] gab Wichern die Spezialaufsicht über Moabit ab, während das preußische Abgeordnetenhaus [[1862]] beschloss, die Zusammenarbeit mit der Bruderschaft zu beenden. Wichern behielt jedoch die Leitung des preußischen Strafvollzugs des Innenministeriums, bis ihn Schlaganfälle [[1873]] zur Aufgabe zwangen. Er wurde am 9. November [[1874]] offiziell aus seinem Amt entlassen.&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dreier Kriege, des {{Wpl|Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Kriegs}}, des {{Wpl|Deutscher Krieg|Deutschen Kriegs}} und des {{Wpl|Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Kriegs}} kümmerte sich Wichern um die Auswahl und Ausbildung von {{Wpl|Felddiakonie|Felddiakonen}}. Im Deutsch-Französischen Krieg gelang es Johann Hinrich Wichern durchzusetzen, dass die ausschließlich männlichen Felddiakone erstmals das Schutz- und Erkennungssymbol des {{Wpl|Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|Roten Kreuzes}} tragen durften.&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Jahre ===&lt;br /&gt;
Johann Hinrich Wichern hatte trotz seiner Arbeit in Berlin nie ganz die Leitung des „Rauhen Hauses“ abgegeben und kehrte [[1872]] nach Hamburg zurück. Am 1. April [[1873]] gab er krankheitshalber die Leitung des Rauhen Hauses an seinen Sohn {{Wpl|Johannes Wichern|Johannes}} ab. [[1874]] wurde er aus dem Staatsdienst entlassen. Es folgte eine langjährige Leidenszeit mit Schwäche, Schmerzen und Schlaflosigkeit. Am 7. April [[1881]] starb Wichern nach mehreren Schlaganfällen und langem Leiden in {{Wpl|Hamburg-Hamm}}. Er wurde auf dem {{Wpl|Alter Hammer Friedhof|Hammer Friedhof}} beigesetzt, der heute ein historischer Ort mit Gräbern bedeutender sozial engagierter Hamburger ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein letztes Vermächtnis lautete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wenn Gott es beschlossen hat, mich zu sich zu nehmen, so sollt Ihr, meine Lieben, wissen, daß mein einziges Gebet ist, daß ich selig werde, daß ich zu ihm komme und Frieden in ihm finde. Ich habe mich immer zu ihm bekannt, aber in großer Schwachheit. Er wird mir aber meine Sünden vergeben, darauf geht alle meine Hoffnung um seiner Liebe und Liebestat willen, um seines für mich vergossenen Blutes willen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Menschenbild ==&lt;br /&gt;
Johann Hinrich Wichern sah den Menschen als ein von {{Wpl|Gott}} geschaffenes Geschöpf an. Jedes Kind sei etwas Einzigartiges, so dass ihm eine individuelle Pflege und Behandlung zustehe. Der Mensch habe die Fähigkeit, sich zum „Guten“ zu entscheiden oder aber seine Neigungen zum „Bösen“ auszuleben. Da der Mensch von Wichern als ebendiese freie Persönlichkeit gesehen wurde, wurden die Kinder und Jugendlichen in Freiheit erzogen. Die Erlösung zum „Guten“ kann nach Wichern nur durch den christlichen Glauben geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erziehungskonzept  ==&lt;br /&gt;
Der genaue Inhalt und die Bedeutung dieses „Guten“ des christlichen Glaubens, wie Wichern ihn verstand, wird explizit bei einer näheren Betrachtung seines Erziehungskonzepts. Entscheidend hierfür ist die theologische Entwicklung Wicherns, diese war geprägt von einem „{{Wpl|Wiedergeburt (Christentum)|Wiedergeburtserlebnis}}“, das ihn zu einem überzeugten Vertreter der gerade erstarkenden evangelischen {{Wpl|Erweckungsbewegung}} machte. Dieses Erlebnis wurde zu einem bestimmenden Moment seiner Erziehungskonzeption und eben derer Inhalte. Denn immer ging es Wichern, und hier unterschied er sich zumindest auf der sprachlichen Ebene nicht von {{Wpl|August Hermann Francke}}, darum, den gottfernen Eigenwillen&amp;amp;nbsp;– die „verderbte Natur“, den „alten Adam“&amp;amp;nbsp;– in den Kindern und Jugendlichen zu brechen und sie einem neuen Leben zuzuführen.&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der ersten Anstellung nach dem Studium an bemühte sich Wichern um Kontakte zu solchen wohlhabenden Familien der Hamburger Oberschicht, die ihn aus ihrer christlichen Glaubensmotivation heraus unterstützen konnten. Mit deren Hilfe gelang Wichern bereits ein Jahr später, [[1833]], er war jetzt 25&amp;amp;nbsp;Jahre alt, die Gründung des Rauhen Hauses. Von Anfang an lag es in seinem Interesse, seine Einrichtung möglichst unabhängig von staatlichen Einflüssen, also von Zuschüssen, zu wissen. Umso mehr gelang es ihm, seiner eigenen Überzeugung treu zu bleiben und seine Anliegen zu verwirklichen. [[1839]] erweiterte Wichern das Rauhe Haus um das „Brüderhaus“ als Ausbildungsstätte für den Ev. Verein der „Inneren Mission“, damit auch zugleich um die erste, und um eine bis heute bestehende, sozialpädagogische Ausbildungsstätte in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichern und die Menschen, für die er sorgen wollte ===&lt;br /&gt;
In erster Linie stand für Wichern fest, und das wird weiter unten noch erweitert belegt, dass das „innere Verderben die Ursache auch des äußeren Verderbens ist“.&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt; Die Hauptursache für Armut und andere Soziale Probleme lag nach Wichern daher im „immer zunehmenden Sittenverderben des Volks, das einzig und allein aus der herrschenden Irreligiösität&amp;lt;!-- sic? Quelle prüfen--&amp;gt;, der Verachtung des wahren Christentums und dem gottlosen Unglauben entsteht“.&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt; Von seinen christlichen, biblisch begründeten Vorstellungen von Ehe und Familie her urteilend sah Wichern denn auch in den zerrütteten Familienverhältnissen des Proletariats eine Ursache des Verderbens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aus diesen Familienverhältnissen (die Eltern haben oft keine Hausstände) geht zuallermeist das Geschlecht der sogenannten verwahrlosten Kinder, deren Zahl sich zu immer mehreren Tausenden steigert, hervor, hier ist die Pflanzschule des faulenden Proletariats, in dessen Behausung zugleich die weibliche Prostitution ihre erste Pflege, die Summe aller Laster und unbändiger Lust ihren Sammelplatz und das zahlreiche Verbrechen seine unmittelbare Vorschule findet.“&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichern spricht in der Folge konsequenterweise von der „Entartung der untern Volksklassen“.&amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Erklärungsansatz für Armut bei Wichern ist also individualisierend: der Einzelne ist verantwortlich für das, was er aus seiner Lage macht. Und andererseits moralisierend: denn wenngleich arm sein an sich noch keine Sünde ist, so ist es doch moralisch verwerflich, sich in dieser Armut auch noch gänzlich sittenwidrig zu benehmen. Dieser Sittenwidrigkeit wollte Wichern mit seinem Rauhen Haus begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Wichern also einerseits im Hinblick auf die soziale Frage den einzelnen verantwortlich machte und seine Kräfte mobilisieren wollte, sah er je länger je mehr auch die Verantwortung der Politik. Er forderte nachdrücklich die „Besserung der politischen Gesetzgebung und der Fürsorge des Staates für die sozialen Verhältnisse des Volkslebens als wesentliche Voraussetzung“ für ein erfolgreiches Wirken der Inneren Mission ([[1847]]). Er verlangte ein Eingreifen des Staates in die sozialen Verhältnisse: „Hier eröffnet sich das ganze Gebiet der großen staatswirtschaftlichen Fragen, die sich auf geistige und ökonomische Verhältnisse der Bevölkerung beziehen“. Er forderte die Untersuchung der Ursachen der Massennot und Vorschläge zur Beseitigung der Probleme ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Er wurde Namensgeber für die [[Wichernstraße]] in Münster &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; Martin Gerhardt: ''Johann Hinrich Wichern, ein Lebensbild. Jugend und Aufstieg, 1808–1845.'' Agentur des Rauhen Hauses, Hamburg 1927, DNB 365953741, S. 112.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Ferdinand Sander: [https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Wichern,_Johann_Hinrich Wichern, Johann Hinrich]. In: [https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Deutsche_Biographie Allgemeine Deutsche Biographie]. Band 42, Duncker &amp;amp; Humblot, Leipzig 1897, S. 775–780.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; {{Wpl|Gerhard K. Schäfer}} (Hrsg.): ''Mein liebster Heini – Meine herzensliebe Amanda. Amanda und Johann Hinrich Wichern – Briefe in Auswahl 1837–1857.'' Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen, 2023, ISBN 978-3-525-45924-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt; S. Borée: ''Amanda Wichern.'' S. 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt; „Diejenigen, welche wußten, wie die Sachen standen, sahen das drohende Ungeheuer heraufziehen, und jetzt hat sich das Ungewitter der kommunistischen Revolution entladen.&amp;amp;nbsp;[…] Was die neueste Entwicklung&amp;amp;nbsp;[…] ans Tageslicht gebracht mit dem sittlichen Anhang, das hat unser unterster Pöbel seit vielen Jahren gehabt und ausgeübt.&amp;amp;nbsp;[…] Daraus erklärt sich die Revolution. Diese kommunistischen, diese allen gesunden politischen und sittlichen geschweige christlichen Grundsätzen zuwiderlaufenden Ansichten hängen sich an jene&amp;amp;nbsp;[…] Afterphilosophie; und schnell sind sie als Motiv zur Revolution verstanden worden von jenen Massen, die sich erhoben haben.“ Zitiert nach: [https://www.glaubensstimme.de/doku.php?id=autoren:w:wichern:wichern-rede_auf_dem_wittenberger_kirchentag Wichern, Johann Hinrich – Rede auf dem Wittenberger Kirchentag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt; Vgl. die einschlägigen kommentierten Schriften Wicherns: ''Wichern, Sämtliche Werke.'' Band 7. Siehe auch [https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Wichern,_Johann_Hinrichhttps://de.wikisource.org/wiki/ADB:Wichern,_Johann_Hinrich Wichern, Johann Hinrich]&amp;lt;br/&amp;gt;Gustav von Rohden: ''J. H. Wichern und die Preußische Gefängnißreform.'' In: ''Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft.'' 26 ([[1906]]), S. 189–216.&amp;lt;br /&amp;gt;Hanns Wolff: ''Der Gedanke einer Strafvollzugsreform bei Wichern.'' Diss. jur., Bonn [[1952]].&amp;lt;br /&amp;gt;Thomas Nutz: ''Strafanstalt als Besserungsmaschine. Reformdiskurs und Gefängniswissenschaft [[1775]]–[[1848]].'' Oldenbourg, München [[2001]], ISBN 3-486-56578-8, S. 364–366.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; Christine Auer: ''Geschichte der Pflegeberufe als Fach. Die Curricular-Entwicklung in der pflegerischen Aus- und Weiterbildung.'' Dissertation Heidelberg. Eigenverlag, Heidelberg 2008, S. 128. Zitiert vor allem nach: Volker Herrmann (Hrsg.): ''Zur Diakonie im 19. Jahrhundert. Überblicke, Durchblicke, Einblicke'' (= Veröffentlichungen des Diakoniewissenschaftlichen Instituts der {{Wpl|Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg}}, DWI Info, Sonderausgabe, Bd. 6). Diakoniewissenschaftliches Institut, Heidelberg, 2005, ISSN 1612-0388, DNB 982089996, S. 130.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt; Wichern, ''Sämtliche Werke'', Band 4/1, S. 119.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt; Wichern: ''Sämtliche Werke'', Band 4/1, S. 205.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt; Wichern: ''Sämtliche Werke'', Band 4/1, S. 17.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt; Wichern: ''Sämtliche Werke'', Band 1, S. 253.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;12&amp;lt;/sup&amp;gt; Wichern: ''Sämtliche Werke'', Band 4/1, S. 104.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wp|Johann_Hinrich_Wichern|Johann Hinrich Wichern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Aus Wikipedia|Johann_Hinrich_Wichern|Johann Hinrich Wichern}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Keeano</name></author>
		
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