Christel Schulz

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Christel Schulz (nach Heirat Christel Homeyer; * 6. April 1921 in Hopsten (Kreis Steinfurt)) ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin, die in den Jahren des Zweiten Weltkriegs im Weitsprung, im Hochsprung und im Sprint erfolgreich war. Die für den TV 1862 Münster startende mehrfache deutsche Meisterin sprang als erste Frau der Erde über 6 Meter weit.

Inhaltsverzeichnis

Leben und sportliche Karriere

Als Schülerin des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums kam sie zu Leichtathletikabteilung des TV Münster 1862 (heute Turngemeinde Münster) und wurde von Walter Pralle trainiert. Schon nach kurzer Zeit war sie als Schlussläuferin der 4x100-m-Staffel, als Weit- und Hochspringerin erfolgreich. Sie gewann bei Kreismeisterschaften, bei deutschen Meisterschaften, wo sie insgesamt fünf Meistertitel holte und bei Länderkämpfen. Gelegenheit zur Teilnahme an internationalen Meisterschaften hatte Christel Schulz nicht: Die Europameisterschaft 1938 in Paris, bei denen Frauen erstmals startberechtigt waren, kam für sie noch zu früh, und die Europameisterschaften 1946 in Oslo fanden ebenso wie die Olympischen Spiele 1948 in London ohne deutsche Beteiligung statt. Christel Schulz beendete 1943 ihre aktive Laufbahn.

Nach dem Krieg studierte sie Biologie und promovierte 1950 an der Westfälischen Wilhelms-Universität mit einer Arbeit über "Die relative Größe cytoarchitektonischer Einheiten im Großhirn der weißen Ratte, weißen Maus und Zwergmaus" und arbeitete danach als Lehrerin für Biologie, Physik und Sport an der Marienschule. 1952 heiratete sie den Biologen Dr. Bernhard Homeyer und bekam vier Kinder. Christel Homeyer lebt heute in einem Seniorenwohnheim in Königswinter [Anm. 1].

Weltrekorde

Deutsche Meisterschaften

In den Jahren 1944 und 1945 wurden keine deutschen Meisterschaften ausgetragen.

Bestleistungen / Erfolge

Literatur

Einzelnachweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Christel Schulz aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipediaartikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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